| Kleiner Verwaltungstrakt wurde in den Altbau eingefügt, passt ganz gut, in wie fern Ornamente der Fassade damit verloren gingen, kann ich nicht sagen. Bahnseite des Gebäudes. |
| Neuer Haupteingang |
| Alter Haupteingang |
Nun ist sie umfangreich saniert, die Hamburger Kunsthalle. Ist das Ergebnis gelungen? Teilweise wohl. Der Haupteingang wurde zurück in den ältesten Teil des Gebäudes verlegt. Dort war er schon einmal, bis Anfang des 20. Jahrhundert der Erweiterungsbau mit der Kuppel entstand und ein wie ich meine würdiges Entree abgab. Warum wurde der Eingang zurück verlegt und ist das besser? Nebeneingänge konnten geschlossen werden, es gibt nur noch einen zentralen Eingang, spart natürlich Personal. Den brutalen Granitsockel des Ungers-Kubus der Kunsthalle der Moderne mag ich nicht so gerne. Er verschandelt den neuen Eingang mehr oder weniger. Der Weg vom Zentraleingang zur Moderne sollte wohl kürzer werden. Meinetwegen hätte man den alten Haupteingang beibehalten können. Dort werden jetzt Skulpturen präsentiert.
"Unter der Haube" bei der Haustechnik, hat sich einiges getan. War wohl nötig, sieht man aber nicht sofort. Die Farbgebung der Räume gefällt, teils kräftige Töne und auch die Holzböden sind gelungen. Die Museumspromenade wurde etwas begrünt, nicht schlecht. Im Seitenflügel Museumspädagogisches Zeug, Original und Fälschung, Rahmung, Provenienzforschung. Die Fläche hätte man besser für mehr Bilder genutzt, z.B. die schöne, kleine Ausstellung der Bilder mit Hamburgbezug erweitert.
Ein Sündenfall der Saal gleich nach der Eingangstreppe. Früher faszinierte mich dort das Monumentalgemälde "Der Einzug Kaiser Karl V. in Antwerpen". 10 Meter breit und nicht mehr dem angeblichen Zeitgeschmack entsprechend, war es wohl zu groß, um entfernt zu werden. Kurzerhand ließ man es hinter einer weißen (Gips-?)Wand verschwinden und präsentiert auf dieser Wand Kunst der 50er Jahre. Wer hatte diesen krampfhaft "originellen" Einfall, gleich nach dem Aufstieg durch das mit historisierenden Darstellungen geschmückte Treppenhaus 50er Jahre Schlichtheit? Skuril - grade die Wandfresken in diesem Treppenhaus waren nach dem Krieg übertüncht und nachdem sie vor Jahren freigelegt wurden, sind sie jetzt ein sehr beliebtes Fotomotiv. Verbreiten Atmosphäre. So wird auch die dumme Entscheidung, das pompöse Gemälde zu verhüllen, hoffentlich über die Generationen keinen Bestand haben.
15 Millionen Euro der Otto-Stiftung flossen in den Umbau. Bis Ende Mai 2016 kann das Ergebnis kostenlos besichtigt werden. Eintritt frei.





Es gibt nur wenige Ausnahmen, bei denen ich Deinen Vorschlag für ziemlich bedenkenswert halte. zum beispiel:
AAlso- wenn Du den Kohlhoff meinst, und nicht den KOLLHOFF DEN ICH NICHT KENNE- DA HÄTTE ICH AUCH NOCH EINE iDEE ZUM VERSCHROTTEN ( ups, immer diese Hochstelltaste)
Die Stahlauer an dem Mauergedenkmuseum in der Bernauerstrasse in Berlin-
Warum?-Ähem, ich glaube, das ist die einzige mir bekannte Gedenkstätte auf der unter der Gedenkschrift der Namenszug des Erbauers ( NICHT der Stifter, was ich für normaler halte)steht:
Kohlhoff und Kohlhoff
man korrigiere mich- es war ungefähr so:
Zum Gedenken an die Mauertoten - designed by Kohlhoff (und ebensolchem)
Originellerweise ist es zwei ca 7x30m meter hohe Wände. Auf der einen Seite rostiger Stahl a´la Richard Serra - Kopie auf der anderen Seite Edelstahl. ...Hmm ... Super Stahlpreise gibt es gerade auf dem Weltmarkt.
sorry-wegen der schreibfehler- ich schau immer nach unten beim tippen
* Hallo zusammen! Jede Stadt braucht doch ihre absurden "Kunst"gebilde. Max Goldt hat einmal herausgefunden, dass es in jeder Stadt, die was auf sich hält, eine Kugel gibt. Das heisst, eine Kugel aus Stahl oder Beton oder sonst irgendwas, die sich Kunst nennt und Platz im öffentlichen Raum einnimmt. Seit ich das las, sehe ich überall solch tolle Werke. Warum bloß meinte Mensch, dass das Kunst sei und Städte sowas brauchen?